Zuweilen

Ja ok ich bin

zugegen

nein ok ich bin es auch

meinetwegen.

genius, gib mir bitte deinen

Segen

hin und wieder nehmen wir uns

leben.

Donnerstag mit einem Schnapsglas

reden

fteitag Abend bin ich dir

 zuwieder 

Samstag morgen hörst du meine Lieder.

Sonntag Abend wirst du mich vergraben

und dann endlich zu nem teufel jagen.

zuweilen zu weilen

zu spucken zu schreiben

zu eilen den eilen

bei warten den

bleiben.

 

 

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Selig

Lass uns einfach selig werden

Ich les auf und du die Scherben 

Lass uns mal ganz nüchtern bleiben 

Uns etwas Unter die Nase reiben.

Deine Sehnsucht und die Sterne 

Leuchten Hier so nah und ferne

Mit dir zu ich es so gerne

Mit mir zut es auch nicht weh.

Es ist diese Ohnzucht!

Rasch wasch mich rein.

Glaub mir dieser Züngling

Verträgt noch Wein!

Denn wenn die dämmert 

Und heraus einbricht-

Stechen die Worte 

ins Abendlicht.

Türen

Deine Türen zur Hoffnung sind verschlossen 

Deine Arme hast Du tief verzweigt

Gib mir deine Wurzel mit und lass mich in dein Abendlicht

Wer bin ich schon ohne die Dinge die Du sahst?

Wer bin ich schon ohne die Worte die Du sagst?

zu denken

Ich gebe dir zu denken

sag, was soll ich dir schenken?

Ein Eimer voller Fragen,

die Last von tausend Jahren,

ein wutentbrannter Vortrag,

der alte Kram vom Vortag,

ein Himmelreich auf Erden,

ein Alltag zum Ertränken,

ein Streit um Dich zu kränken,

Dich Tragen auf den Händen,

ein Recht auf eine Antwort,

das Wissen und das Band dort?

Nun gehst du einfach fort.